Gemeinden und Kantone sind Partner und wirken als Verbindungsstellen zwischen Betroffenen und fondssuisse. Sie sind die Anlaufstelle und direkte Ansprechpartner.
 
Gemeinden
Die Gemeinde, auf deren Gebiet das Schadenobjekt liegt, bestimmt neutrale Experten für die Schadenaufnahme und Schätzung. In der Regel ist die Gemeinde erste Anlaufstelle für Betroffene. Spezielle Regelungen sind in einzelnen Kantonen vorbehalten. Der Gemeindeschätzer prüft die Details, beispielsweise, ob für die betroffenen Parzellen eine Hagelversicherung besteht, ob eine andere Versicherungsleistung möglich ist oder ob Instandstellungsarbeiten evtl. durch Bund, Kanton und/oder die Gemeinde subventioniert werden. Der Gemeindeschätzer informiert Betroffene über die Entschädigungsgrundsätze und erstellt ein Schätzungsprotokoll.
 
Die Gemeinden erheben die erforderlichen Angaben, füllen die Formulare aus und reichen anschliessend die Gesuche via kantonale Amtsstelle bei fondssuisse ein.
 
Schaden sofort melden
Der Schaden sollte spätestens drei Monate nach Schadeneintritt oder Feststellung des Schadens bei der kantonalen Amtsstelle gemeldet werden.
 
Kantone
Die zuständigen kantonalen Amtsstellen leiten die von den Gemeinden eingereichten Schadenanzeigen an fondssuisse weiter. Sie haben das Recht, die Schätzungen durch eigene Experten vornehmen oder kontrollieren zu lassen.
 
Die Mitarbeitenden von fondssuisse sind darauf angewiesen, dass vollständig und korrekt ausgefüllte Schadenanzeigen und Schätzungsprotokolle eingereicht werden. Anhand der Unterlagen muss sich fondssuisse ein genaues Bild des Schadens machen können. Eine Überprüfung durch Vertreter von fondssuisse vor Ort ist nur in wenigen Fällen möglich. Fotos und Skizzen sind hilfreich.
 
Bei grösseren oder speziellen Schadenfällen: Frühzeitig die Experten von fondssuisse kontaktieren!
 
Formulare

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