Frostschäden 2017
Der ausserordentlich starke Frühlingsfrost vom 19.-22. April 2017 hat große Schäden im Wein- und Obstbau hinterlassen. Die Schäden sind lokal sehr unterschiedlich und die Schadenaufnahme ist im Gang. Das Ausmass der erlittenen Verluste wird sich im Herbst im Zeitpunkt der Ernte definitiv zeigen.
 
Im Weinbau besteht zwar seit längerer Zeit die Möglichkeit, die Reben bei der Hagelversicherung gegen Frost zu versichern. Allerdings nutzt nur eine Minderheit der Produzenten diese Möglichkeit der betrieblichen Risikoabsicherung.
 
fondssuisse unterstützt stark betroffene Betriebe (Härtefälle)
Aufgrund des ausserordentlichen Frostereignisses mit schweizweit grossen Schäden hat fondssuisse entschieden, auf die Frostschäden 2017 einzutreten und damit eine Ausnahme zu den geltenden Beitragsbedingungen (Art. 12 Abs. 6 „Richtlinien“) zu machen. In Ergänzung zu den Massnahmen von Bund und Kantonen (und den teilweise bestehenden Versicherungsmöglichkeiten) unterstützt fondssuisse stark betroffene Betriebe (Härtefälle) mit Beiträgen an die durch den Frost entstandenen Mehraufwände (Frostschutz- und Pflegemassnahmen).
 
Bei der Anmeldung und Überprüfung der Frostschäden stark betroffener Betriebe ist fondssuisse auf das Mitwirken der beteiligten Stellen angewiesen: Bis im Sommer werden in Zusammenarbeit mit den Verbänden (Bauern-, Obst- und Weinbauernverband), den kantonalen Fachstellen und dem Bundesamt für Landwirtschaft BLW die Kriterien und das Verfahren erarbeitet. Über das Anmeldeverfahren wird anschliessend orientiert, voraussichtlich im Herbst 2017, wenn das definitive Ausmass der Schäden ersichtlich ist.

Hilfe für Betroffene

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