Mit der vierten Hitzewelle diesen Sommer erreicht die Trockenheit ein Ausmass, dass auf manchen Alpen der Wasser- und Futtermangel einschneidend wird und Notmassnahmen geprüft bzw. bereits umgesetzt werden. fondssuisse unterstützt stark betroffene Alpbetriebe mit Beiträgen an den Mehraufwand zur Überbrückung der extremen Trockenheit 2026.

fondssuisse hat kürzlich die Richtlinien angepasst (Veröffentlichung demnächst, ab Mitte August) und dabei die Beitragsbestimmungen unter anderem auch um die Schadenursache Trockenheit erweitert. Dies eröffnet die Möglichkeit, dass fondssuisse auf entsprechende Unterstützungsgesuche eintreten kann. Im Vordergrund stehen Beiträge an ausserordentliche Massnahmen zur Sicherstellung der Versorgung im Sömmerungsgebiet, insbesondere Transporte von Trinkwasser, Futtermitteln und erforderlichen Einrichtungen (z. B. Wassertanks), wenn nötig auch mittels Helikopter.

Anfragen und Gesuche sind an die zuständigen kantonalen Stellen beim Landwirtschaftsamt bzw. die land- und alpwirtschaftliche Betriebsberatung zu richten. Mit ihrer Unterstützung kann fondssuisse bei Bedarf eine provisorische Kostengutsprache vor den Einsätzen geben. Die Beiträge von fondssuisse sind stets subsidiär, in Ergänzung zu anderen Massnahmen und öffentlichen Beiträgen.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. 

Hinweis: Neben den Notmassnahmen können in Zukunft auch präventive Massnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung wie Quellfassungen, Zuleitungen, Speichermöglichkeiten usw. mit Investitionsbeiträgen unterstützt werden.

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